Gute Arbeitsschuhe sind keine Nebensache. Sie schützen deine Füße, bieten Halt auf anspruchsvollen Untergründen und helfen dabei, Ermüdungserscheinungen an langen Arbeitstagen zu reduzieren. Trotzdem werden sie häufig nach Preis oder Aussehen ausgewählt, obwohl die Arbeitsumgebung und die bestehenden Risiken ausschlaggebend sein sollten. Mit dieser Entscheidungshilfe erfährst du, worauf du achten solltest und welche Sicherheitsklasse zu deiner Arbeit passt.
Schutz vor herabfallenden Gegenständen und Stößen durch eine Sicherheitskappe
Geringeres Ausrutschrisiko durch eine Sohle mit zuverlässigem Halt
Mehr Komfort durch Dämpfung und Unterstützung, insbesondere auf Betonböden
Längere Lebensdauer bei intensiver Nutzung
Mehr Sicherheit, dass die grundlegenden Schutzanforderungen erfüllt sind
Am häufigsten werden die Klassen S1 bis S3 verwendet. Hier ist eine praktische Zusammenfassung:
S1: Sicherheitskappe, in der Regel antistatische Eigenschaften und Energieaufnahme im Fersenbereich
S1P: S1 plus durchtritthemmende Zwischensohle zum Schutz vor scharfen Gegenständen von unten
S2: S1 plus wasserabweisendes Obermaterial
S3: S2 plus Durchtrittschutz und in der Regel eine profilierte Laufsohle
Arbeitest du auf glatten Böden, solltest du außerdem auf die Rutschhemmung der Sohle achten. In Umgebungen mit empfindlicher Elektronik kann ESD-Schutz wichtig sein. Musst du regelmäßig durch Sicherheitsschleusen, sind metallfreie Modelle häufig praktischer.
Einige schnelle Empfehlungen für unterschiedliche Einsatzbereiche:
Bau und Außenarbeiten: häufig S3, mit wasserabweisendem Material und einer robusten Sohle
Logistik und Lager: leichtes Gewicht und gute Dämpfung; S1P oder S3, abhängig vom Risiko durch scharfe Gegenstände
Installation und Technik: Flexibilität und Stabilität, insbesondere wenn du häufig Treppen steigst
Werkstatt und Industrie: Prüfe, ob zusätzliche Anforderungen wie Hitzebeständigkeit oder Beständigkeit gegen bestimmte Stoffe gelten
Kaufst du Schuhe für ein Team ein, erstelle eine kurze Checkliste: Untergrund, Feuchtigkeit, Gefahr durch Nägel oder Scherben und die täglich zurückgelegte Strecke. So vermeidest du, zu schwere oder zu leichte Modelle einzukaufen.
Ein Schuh kann alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Wenn er jedoch drückt oder scheuert, verändert sich dein Gang und Beschwerden entstehen schneller. Achte deshalb auf:
Größe und Weite, insbesondere bei einem breiten Vorfuß
Gewicht, denn leichtere Schuhe sparen bei vielen Schritten Energie
Dämpfung und Einlegesohlen für harte Böden
Atmungsaktivität, um Blasen und feuchte Füße zu vermeiden
Wer komfortable Arbeitsschuhe für lange Arbeitstage sucht, kann sich sportlich gestaltete Modelle wie dieNew Balance Arbeitsschuhe ansehen, bei denen besonderer Wert auf Laufkomfort gelegt wird.
Lass die Schuhe bei Raumtemperatur trocknen und stelle sie nicht auf die Heizung
Reinige das Sohlenprofil regelmäßig, damit der Halt erhalten bleibt
Kontrolliere Nähte und Sohlen auf Verschleiß und Ablösungen
Tausche die Schuhe rechtzeitig aus, wenn sie Risse, eine eingedrückte Sicherheitskappe oder eine deutlich nachlassende Dämpfung aufweisen
Wie lange halten Arbeitsschuhe?
Bei täglicher intensiver Nutzung sind sechs bis zwölf Monate ein realistischer Richtwert. Die tatsächliche Lebensdauer hängt vom Untergrund und von der Belastung ab.
Welche Vorteile bieten metallfreie Arbeitsschuhe?
Sie sind häufig leichter und praktisch beim Passieren von Sicherheitsschleusen. Gleichzeitig können sie weiterhin einen hohen Schutz bieten.
Ist S3 für den Bau immer die beste Wahl?
Häufig ja. Welche Arbeitsschuhe für den Bau am besten geeignet sind, hängt jedoch auch von der Jahreszeit und der Art des Untergrunds ab.
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